Virtual Reality meets Content Marketing

Virtual Reality meets Content Marketing

Content Marketing ist zu einem der Topthemen der Marketingabteilungen von Unternehmen und Agenturen geworden und Storytelling zu einem neuen Buzzword. Aber der Hype von Content Marketing hat auch seine negativen Seiten: Kunden sind täglich einer Informationsflut ausgesetzt und für Unternehmen wird es dadurch immer schwieriger, ihre Zielgruppen zu erreichen. Umso wichtiger werden relevante und zielführende Inhalte sowie neue Kanäle für Marketingkampagnen. Welches Potential Virtual-Reality hierfür mitbringt haben wir uns etwas genauer angesehen.

Was gibt es auf dem  Markt

Das Angebot von VR-Equipment hat viele Facetten und reicht von einer einfachen Karton-Fassung bis hin zu hochkomplexen Systemen für mehrere hundert Euro (Oculus Rift und HTC Vive). Die etwas teureren Geräte können einen in eine Welt versetzen die der realen sehr nahe kommt. Diese Geräte sind nicht nur hochauflösende VR-Brillen, sondern besitzen auch Bewegungssensoren samt Raumvermessung per Laser, erfordern aber einen leistungsstarken PC. Einfache Cardboards-Pappbrillen, in die man sein Smartphone steckt, sind bereits für wenige Euro erhältlich, etwas ausgereiftere Brillenaufsätze aus Kunststoff ab ca. 50 Euro. Mit im Smartphone verbauten Sensoren und der dazu passenden App, kann der Benutzer in 360° Bildern oder Videos einen dreidimensionalen Rundum-Blick erleben. Und mit der kommenden Playstation-VR-Brille und Microsofts „Project Scorpio“ wird die virtuelle Realität wohl viele weitere Haushalte erreichen. Laut einer Umfrage von YouGov haben bereits 16% aller deutschen Haushalte ein VR-Gerät oder wollen sich in den nächsten 12 Monaten eines kaufen. Damit ist wohl klar, dass die VR-Welt nun den Schritt in das Alltagsleben geschafft hat.Laut einer Studie des US-Beraters Digital Capital sollen die Umsätze mit VR bis ins Jahr 2020 auf 120 Milliarden Dollar steigen. Damit wäre der Markt dann mehr als dreimal so groß wie aktuell der weltweite Kinomarkt.

HTC Vive
Oculus Rift
Cardboard

Was macht den Unterschied

Der große Vorteil von Virtual Reality für Unternehmen ist nicht nur die Möglichkeit, sich abzugrenzen, sondern Marken und Produkte auf eine neue Art und Weise erfahrbar und erlebbar zu machen. Durch zielgerichtete Inhalte, die man in die virtuelle Welt projiziert kann auch die Customer Journey beschleunigt und somit die Kaufwahrscheinlichkeit erhöht werden, da die Produkt- und Dienstleistungsdarstellung unmittelbar an den Kunden gebracht werden können. Mit einem virtuellen Device kann sich der Kunde, die virtuelle Welt überall und jederzeit zu sich holen und damit seine eigene Welt mit der Markenwelt des Unternehmens verschmelzen, was wiederum eine erhöhte Markenbindung hervorbringt.

Wen erreiche ich damit

Die Studie von YouGov hat untersucht, welche Zielgruppe besonders affin für VR-Brillen und dementsprechend auch virtuellem Content ist. Das Ergebnis hat gezeigt, dass sich VR-Interessierte deutlich häufiger vor dem Kauf von Produkten informieren und gleichzeitig werbeaffiner sind, als Personen, die kein VR-Device besitzen und nicht planen, sich in den nächsten 12 Monaten eines zuzulegen. Trotzdem zeigt der Report auch, dass der Großteil ein Produkt vor Kauf gerne in den Händen hält, es erleben und ausprobieren möchte. 50% der VR-Nutzer sieht sich gerne Werbung im Fernsehen an und fühlt sich, im Gegensatz zu den nicht VR-Nutzern, nicht von Werbung bombardiert. Es reicht der Zielgruppe aber nicht, einfach nur VR-Content zu konsumieren. Der Inhalt muss definitiv einen Mehrwert liefern. Der Einsatz von Experten und Testimonials wird als sehr vielversprechend gesehen und stärkt die Wirkungskraft einer Kampagne.

Die Zukunft bleibt spannend

Virtual Reality ist kein Ersatz für andere Marketingkanäle, aber eine spannende Ergänzung um sich seiner Zielgruppe zu präsentieren. Es bleibt spannend, welche Möglichkeiten sich in nächster Zukunft noch zeigen werden. Auch wir bei jumptomorrow haben die Vielfalt von Virtual Realty entdeckt und bereits einige Projekte umgesetzt. Genaueres dazu lesen Sie im nächsten Blogbeitrag „jumptomorrow geht mit VR neue Wege“.